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Neues Horizont Europa Projekt SPARK4B+  [29.09.26]

Wie können alternative sozioökonomische Ansätze und Formen der Steuerung dazu beitragen, die biologische Vielfalt zu schützen und wiederherzustellen und zugleich eine gerechtere Zukunft zu gestalten? Und wie lassen sich daraus konkrete Wege für Veränderungen entwickeln? Mit diesen Fragen befasst sich SPARK4B+, ein neues, auf vier Jahre angelegtes Projekt im EU-Forschungsprogramm Horizont Europa. Daran beteiligt sind 17 Partner aus Europa und weiteren Regionen. Das Projekt verbindet quantitative und qualitative Forschung, Modellierung und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen mit Praxisakteuren. So sollen Wege hin zu einer gerechten Zukunft erarbeitet und erprobt werden, in der sich die biologische Vielfalt erholen kann.

 

Das Fachgebiet Ökologisch-ökonomische Politikmodellierung der Universität Hohenheim bringt seine Expertise in der ökologisch-ökonomischen Modellierung und einer biodiversitätsfördernden Landwirtschaft in das Projekt ein. Insgesamt umfasst SPARK4B+ sechs Fallstudien in verschiedenen Ländern und Sektoren. Das Hohenheimer Team leitet die deutsche Fallstudie in Hohenlohe.

Dort untersucht das Team, wie sich Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt gemeinsam und über einzelne landwirtschaftliche Betriebe hinaus planen lassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Landwirtinnen und Landwirte sowie weitere Akteure vor Ort ihre Maßnahmen abstimmen können, um Lebensräume in intensiv genutzten Agrarlandschaften besser miteinander zu vernetzen. Betrachtet werden unter anderem Blühstreifen, extensiv bewirtschaftetes Grünland, Brachflächen und naturnahe Lebensräume. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Bestäubern, Feldvögeln und weiteren Arten.

Die Forschung knüpft an ein Dialogforum an, das am Fachgebiet im Rahmen des Projekts BEATLE ins Leben gerufen wurde. Es bildet eine Grundlage, um gemeinschaftliche Maßnahmen für die biologische Vielfalt in Agrarlandschaften weiter zu erforschen.

Zum Auftakttreffen vom 9. bis 11. September kamen die Projektpartner an der Coventry University zusammen. Simone Melder, Mansi Nagpal und Arndt Feuerbacher vertraten das Hohenheimer Fachgebiet. Bei dem Treffen besprachen die Partner die geplanten Forschungsarbeiten und die nächsten Schritte im Projekt.

Aktuelles und Einblicke in die Projektarbeit finden Sie auf LinkedIn und auf der Projektwebseite.


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